Bonität

Kurze Definition:

Die Bonität ist die Kreditwürdigkeit eines Anlegers. Sie beschreibt, wie zuverlässig die Person bei der Rückzahlung des Kredits sein wird.

Weitere Informationen:

Wenn du einen größeren Kredit wie z.B. für ein Haus brauchst, dann gehst du zu einer Bank und fragst, ob du diesen in einer Höhe X bekommen kannst. Dann ist es hoch wahrscheinlich, dass die Bank deine Bonität prüft. „Bonität“ heißt einfach, frei übersetzt „Kreditwürdigkeit“. Also: Um deine Kreditwürdigkeit zu prüfen, holt dir Bank vermutlich eine Schufa-Auskunft ein (sie sieht, wie kreditwürdig du bist z.B. ob du schon einen, Dispo hattest). Dort sind unter anderem deine Vermögenswerte festgehalten, deine Ausbildung und die Sicherheit deines Arbeitsplatzes. All das wirkt sich direkt auf deine Kreditwürdigkeit aus. In manchen Prüfungssystemen ist gar gespeichert, ob deinen Eltern ein Wohnhaus gehört, vielleicht sogar in einer guten Wohngegend, oder ob sie eine kleine Mietwohnung in einem heruntergekommenen Viertel haben. All das fließt in die Ermittlung der Bonität ein und ergibt dann ein Gesamtergebnis. Manchmal wird dies auch bei der Eröffnung deines Girokontos überprüft.

Flapsig ausgedrückt, ist es so, dass die Bank dir den Kredit gewährt, wenn du eine solch ausgezeichnete Bonität aufweist, dass du den Kredit gar nicht bräuchtest – hast du jedoch nicht genügend Sicherheiten, bekommst du den Kredit nicht. Das ist eigentlich die Situation, in der du ihn am nötigsten hättest!

 

Was ist eine gute Bonität?

Wenn dein Score zwischen 550 und 640 liegt, hast du eine sehr gute Bonität und musst dir keine Gedanken machen, wenn du mal einen Kredit aufnehmen willst.

Wenn dein Score zwischen 470 und 525 liegt, hast du eine gute Bonität. Aber auch hier solltest du in der Regel deinen Kredit bekommen.

Alles, was unter 470 liegt, wird aber sehr kritisch und du solltest zusehen wieder über die 470-Marke zu kommen. Denn wenn deine Bonität unter 470 ist, heißt das oftmals das du viele Kredite aufnimmst und über deinen Verhältnissen lebst.

Welche Daten werden sonst noch gespeichert?

Persönlich:

1. Name

2. Geburtsdatum (ev. Geburtsort)

3. Adresse

4. Bonitätsscore

Zusätzlich:

1. Bankkonten

2. Kreditkarten

3. Leasingverträge

4. Mobilfunkverträge

5. Versandhandelskonten

6. Ratenzahlungsgeschäfte

7. Kredite und Bürgschaften

Wie lang bleibt ein Eintrag bestehen?

Von Eintrag zu Eintrag ist dies unterschiedlich.

1. Bereits zurückbezahlte Kredite, verspätete Ratenzahlungen oder Mahnbescheide bleiben circa drei Jahre gespeichert.

2. Wenn du dein Girokonto auflöst, wird dies gleich gelöscht.

3. Bei Beträgen unter 1.000€ kannst du den Eintrag löschen lassen, sobald der Betrag bezahlt wurde.

Meine Bonität prüfen:

Bei Score Kompass kannst du schnell und kostenlos deine Bonität prüfen lassen.