Angebot und Nachfrage

Kurze Definition: 

Unter „Angebot“ versteht man die reine Menge der zum Kauf angebotenen Produkte – bei uns eben meist Aktien. Das steht für die Verkäuferseite. Unter „Nachfrage“ finden wir die
Gegenseite, also die Menge der Kaufgesuche. Das ist die Käuferseite.
 

Weitere Informationen: 

An der Börse verhandeln
Käufer und Verkäufer miteinander um einen Preis beispielsweise für eine Aktie . Wenn das Angebot groß ist und die Nachfrage gering, dann sinkt der Preis. Umgekehrt, wenn das Angebot gering und die Nachfrage hoch ist, dann steigt der Preis.
 

Hier ein kleines Beispiel: 

Wenn deine Lieblingsnudeln im Supermarkt nicht mehr die gewohnten 0,99€kosten, sondern astronomische 2,99€, würdest du wahrscheinlich nicht mehr so viele Nudeln kaufen. 

Für den Supermarkt ist es somit am besten, wenn er den Preis bei 0,99€ lässt, weil er damit am meisten einnimmt. Wenn der Preis zu gering ist, macht der Supermarkt keinen Gewinn und wenn er zu hoch ist, kauft niemand mehr. 

Preis 

Anzahl der gekauften Nudeln pro Woche 

0,10€ 

7 

0,99€ 

4 

2,99€ 

1 

5,99€ 

0 

 

Für den Supermarkt ist es somit am besten, wenn er den Preis bei 0,99€ lässt, weil er damit am meisten einnimmt. Wenn der Preis zu gering ist, macht der Supermarkt keinen Gewinn und wenn er zu hoch ist, kauft niemand mehr. 
 

Der Preis einer Schale Erdbeeren ergibt sich überwiegend aus Angebot und Nachfrage. Von den ersten Erdbeeren gibt es noch recht wenig, der Appetit vieler Menschen darauf ist allerdings groß – das Angebot also relativ klein im Vergleich zur Nachfrage. Daraus ergibt sich ein recht hoher Preis. In der Hauptsaison dann allerdings gibt es Erdbeeren ohne Ende, manche Läden wollen ihre Mengen an Erdbeeren richtiggehend loswerden. Umgekehrt ist der erste Heißhunger gestillt, die Nachfrage nicht mehr so hoch. Im Endeffekt ergibt sich ein niedriger Preis. So ergibt sich ein ganz natürliches Gleichgewicht zwischen angebotener Ware und Kaufgesuchen. Auf dem Aktienmarkt verhält es sich ebenso.