ISIN

Kurze Definition: 

Die ISIN ist die Abkürzung für „International Securities Identification Number“ und ist eine internationale Kennzahl zur eindeutigen Erkennung von Wertpapieren. 

Weitere Informationen: 

Die ersten 2 Buchstaben der ISIN geben das Herkunftsland des Wertpapiers an. So steht US für die USA und DE für Deutschland. Die restlichen Zahlen sind eine nationale Kennnummer mit bis zu zehn Stellen. 

Nach den ersten zwei Buchstaben kommen häufig bei den Wertpapieren in Europa drei Nullen und dann die WKN. Dies ist die alte Kennzahl zur Identifikation der Wertpapiere. 

Beispielsweise lautet bei SAP die ISIN: DE0007164600 und die WKN: 716460. Es unterscheidet sich also nicht so viel von der WKN und der ISIN. 

Bei nicht-europäischen Wertpapieren hat die WKN aber nichts mehr mit der ISIN zu tun wie man am Beispiel Amazon hier gut sehen kann: 

Amazon ISIN: US0231351067       WKN: 906866 

Der Grund warum die WKN im Jahre 2003 durch die ISIN ersetzt wurde, ist simpel: Die ISIN soll den Handel mit Wertpapieren, vor Allem mit Aktien, über die ganze Welt vereinheitlichen und dadurch vereinfachen, also auch grenzüberschreitend.
 
Die WKN gibt es in Deutschland auch noch. Sie wird aber bloß noch als Alternative zur ISIN genutzt. 

Eigenschaften ISIN 

1. Eine 12-stellige Kennzahl 

2. In 3 Elemente gegliedert 

3. Standardisiert aufgebaut