Tagesgeldkonto

Kurze Definition: 

Das Tagesgeldkonto ist ein (immer seltener) verzinstes Konto. Du gibst der Bank Geld und bekommst dafür Zinsen. 

Weitere Informationen: 

Im Prinzip ist das Tagesgeldkonto ein Unterkonto deines Girokontos. Im Gegensatz zu letzterem gab es bis vor einigen Jahren auf dem Tagesgeldkonto meist noch halbwegs ordentliche Zinsen – die zumindest über der Inflationsratelagen. Somit war das Tagesgeldkonto für dich als Anleger attraktiv. Dem ist heute nicht mehr so. Auf vielen Tagesgeldkonten gibt es Null Prozent Zinsen, manchmal findet man noch eines bei einer Onlinebank mit 0,5%, dann aber meist nur für einen beschränkten Zeitraum. Oft versuchen Banken mit Zinsen von über 1% Kunden zu gewinnen, die dann aber merken, das dies nur für eine beschränkte Laufzeit ist und man eigentlich Negativ-Zinsen bekommt.

Im Vergleich zum Girokonto gibt es heute also kaum noch Gründe für ein Tagesgeldkonto – außer du nutzt es, um eine bessere Übersicht über deine Finanzen zu haben beziehungsweise als finanzielle Reserve, die du nur in Notfällen anzapfen möchtest.

Vorteile 

1. Du kannst jederzeit über dein Geld verfügen, denn es gibt weder eine vorgeschriebene Laufzeit noch eine Mindestanlagesumme. 

2. Im Falle einer Insolvenz der Bank schützt die Einlagensicherheit dein Geld; der Betrag ist von Bank zu Bank unterschiedlich. 

3. Die Eröffnung und Führung des Kontos ist kostenfrei. 

Nachteile 

1. Die Verzinsung für das Tagesgeld ist abhängig von dem Zinsniveau am Geldmarkt und liegt derzeit bei etwa Null Prozent. 

2. Du kannst keine Überweisungen oder Ein- und Auszahlungen vornehmen.

Fazit:

Da man auf Tagesgeldkonton normalerweiße keine Zinsen mehr bekommt gibt es für uns keine Alternative außer Aktien (TinA = There is no Alternative). Da Immobilien für die meisten jungen und auch oft älteren Menschen zu teuer sind kommt man relativ schnell auf Aktien und ETFs, da diese eine Rendite abwerfen, wo man auf einem Sparbuch nur träumen könnte.