XETRA

Kurze Definition: 

XETRA ist eine Börse, die an der Frankfurter Wertpapierbörse komplett elektronisch abläuft. 

Weitere Informationen: 

XETRA ist eine Börse, die für den börslichen Handel von deutschen Aktienund Indexfonds (hier geht es zu den Fonds) sowie ETFszuständig ist. Es entfallen mehr als 90 Prozent des gesamten Aktienhandels an allen deutschen Börsen und ca. 30 Prozent des Handels in ETFs in Europa auf das elektronische Handelssystem XETRA. 

Natürlich findet die Preisfeststellung hier nach definierten und transparenten Regeln statt. Hier gibt es für die Aktionäre also (fast) nichts zu bemängeln. Da es aber trotzdem Nachteile an XETRA gibt, solltest du etwas weiter unten nachschauen, was diese sind. Eins vorweg: Wir Kleinanleger sind mit XETRA oft besser beraten als mit den regionalen Börsen wie der Frankfurter Börse, da wir dort viel weniger Gebühren bezahlen müssen.

Öffnungszeiten XETRA: Normalerweise wird hier von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr Deutscher Zeit gehandelt. Beachte: Es gibt auch Tage, an denen nicht gehandelt wird, etwa Weihnachten oder der 3. Oktober. Diese Feiertage sind hier ausgenommen.

Vorteile 

1. Höchste Liquidität – das heißt, es gibt (fast) immer Angebote und Nachfragenach allen Aktien. 

2. Große Teilnehmerstruktur, weil sie ein internationaler Handelsplatz sind. 

3. Sehr schnell 

4. Gute Transparenz 

5. Geringe Transaktionskosten 

Nachteile 

1. Xetra bietet nicht viele Preisgarantien an.