Kurze Definition:

Im Deutschen Aktienindex (DAX) werden die 30 größten und umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands zusammengefasst.

Weitere Informationen:

Der DAX hat sich in Deutschland zum wichtigsten Index entwickelt.
Er orientiert sich fast immer an seinem amerikanischen Pendant dem DOW.

Neben dem Deutschen Aktienindex gibt es weitere Leitindizes, beispielsweise den S&P 500.

Der TecDAX listet Unternehmen der Technologie auf, währenddessen der ÖkoDAX Unternehmen von erneuerbaren Energien beinhaltet.

Der DAX ist branchenunabhängig und berücksichtigt nur die 30 größten Unternehmen. Die Größe bemisst sich anhand der Marktkapitalisierung. Am deutschen Aktienindex kann man ablesen, ob die Wirtschaft in Deutschland sich positiv oder negativ entwickelt. Der deutsche Aktienindex entspricht quasi der ersten Liga.

In der zweiten Liga, umfasst der MDAX die 50 nächstgrößeren Unternehmen Deutschlands und ist somit der Index Deutschlands. Unter dem MDAX kommt dann der SDAX der 50 kleinere Unternehmen beinhaltet.

In jeder „Liga“ gibt es auch eine Tabelle, in der die Unternehmen anhand ihrer Marktkapitalisierung gelistet sind. Unternehmen können deswegen aufsteigen und absteigen.

Unternehmen können auch in mehreren Indizes gleichzeitig enthalten sein. So ist SAP im DAX und im TecDAX enthalten.

Wie wird der DAX berechnet?

Der DAX als gebräuchlichster und bekanntester Index in Deutschland bildet die Steigerungen der Aktien plus die Dividenden ab.

Das ist beim DOW nicht so. Dieser berechnet sich nur nach der Steigerung der Aktien.

Um die Höhe des deutschen Aktienindex zu berechnen, werden nicht alle beteiligten Unternehmen gleich gewichtet, sondern in dem Umfang, wie sie auf den Gesamtindex einwirken. Ein Unternehmen mit höherer Marktkapitalisierung wird also höher bewertet als ein Unternehmen mit niedriger Marktkapitalisierung und beeinflusst den DAX damit stärker.

Der Index stützt sich auf die Kurse des elektronischen Handelssystems „XETRA“.

Auswahlkriterien: Welche Unternehmen sind im DAX?

Voraussetzung für die Aufnahme in den deutschen Aktienindex ist die entsprechend hohe Marktkapitalisierung und gleichzeitig auch, dass mindestens 10 Prozent der Aktien sich im Streubesitz befinden. Zudem muss der Sitz natürlich in Deutschland sein.

Viermal im Jahr wird analysiert, welche Unternehmen die Berechtigung haben, dem DAX anzugehören. Wenn nicht, steigt dieses Unternehmen aus dem DAX in den MDAX.

Ergänzung: Wenn du die monatliche Entwicklung des deutschen Aktienindexs sehen willst, klicke einfach hier.

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