Glossar

Hier in unserem Glossar findest du Definitionen zu vielen Finanzbegriffen. Oft gibt es sogar einen eigenen Beitrag dazu. Wie immer gilt – wenn du etwas vermisst kontaktiere uns einfach!

A

AAADas höchste Rating für eine Anleihe.

Aasgeld: Ausgabe um Futter für Tiere zu kaufen.

Abbassamento: Sinken der Preise

Abfindung: Wenn eine AG einen großen Teil an einer zweiten Gesellschaft übernimmt ist der Käufer verpflichtet den Aktionären eine Abfindung zu zahlen.

Abgeld: Bei der Ausgabe neuer Wertpapiere, wie Aktien, entsteht das Abgeld.

Abgeltungsteuer: Kapitalerträge sind einem pauschalen Steuersatz von 25 Prozent unterworfen. Diese Steuer ersetzte 2009 die Spekulationssteuer.

Abschreibungen (AfA): Abschreibungen beziffern den tatsächlichen Wertverlust eines dauerhaften Wirtschaftsgutes.

Absicherung: Aktien oder andere Wertpapiere können mithilfe von Finanzinstrumenten wie Futures abgesichert werden. So ist das Risiko minimiert.

Absolute-Return-Fonds: Ein aktiver Fonds der unabhängig vom Markt positive Erträge anstrebt.

Abwertung: Bei einer Abwertung ist für eine fremden Währung mehr zu zahlen als für die, der heimischen Währung.

Ad-hoc Meldung: Kursbeeinflussende Unternehmensmeldungen müssen von Aktiengesellschaften veröffentlicht werden.

Advance-Decline: Diese Linien/Balken ergeben sich aus der Differenz der Anzahl von Aktien, deren Kurse gestiegen zu Aktien, deren Kurse gefallenen sind.

Agio (Ausgabeaufschlag): Eine einmalige Gebühr, die Anleger bezahlen, wenn sie Investmentfonds, Zertifikate und andere Anlageprodukte kaufen. Er beträgt häufig fünf Prozent des Kurses oder mehr.

Aktie: Die Aktie ist ein Wertpapier, auf dem notiert ist, dass man einen bestimmten Anteil am Unternehmen besitzt.

Aktienanalyse: Die Aktienanalyse kann auf 2 Arten erfolgen. Fundamental oder technisch. Hierzu nutzt man z.B. das KGV oder den Cashflow.

Aktienanleihe: Diese Anleihe gehört zu den Zertifikaten. Der Emittent kann die Anleihe statt zum Nominalbetrag durch Lieferung einer im Vorhinein festgelegten Stückzahl einer bestimmten Aktie tilgen.

Aktienanzahl: Die gesamte Aktienanzahl eines Unternehmens bezeichnet die Summe aus ausgegebenen Aktien und Anteilscheinen, die im Unternehmen vorhanden sind.

Aktienfonds: Dies sind Investmentfonds die überweigend in Aktien investieren. Dies kann global/regional oder branchentechnisch sein.

Aktiengesellschaft: Eine Aktiengesellschaft, kurz AG, ist eine Gesellschaft, dessen Grundkapital in unterschiedliche Aktien aufgeteilt ist. Die Aktionäre sind also anteilig Eigentümer des Unternehmens.

Aktiengesetz (AktG): Die ist die juristische Grundlage, auf der Aktiengesellschaften beruhen. Es regelt die Gestaltung wie Aufsichtsrat und Vorstand, sowie die Rechte der Aktionäre.

Aktienindex: Ein Aktienindex ist eine Kennziffer zur Darstellung der Kursentwicklung oder Wertentwicklung von Aktien.

Aktienkapital: Das Aktienkapital ist das Grundkapital einer Aktiengesellschaft und bezeichnet gleichzeitig den Anteil am Eigenkapital, auf den die Haftung der Gesellschafter beschränkt ist.

Aktienkurs: Der Aktienkurs ist der Preis, zu dem eine Aktie an der Börse gehandelt wird.

Aktienmarkt: Der Aktienmarkt ist in verschiedene Marktsegmente unterteilt. Dies wird nach Marktsegment und Trasparenzniveau entschieden.

Aktienoption: Mit Optionen auf Aktien erwirbt der Käufer das Recht, eine bestimmte Anzahl von Aktien zu einem fest definierten Preis innerhalb einer bestimmten Laufzeit oder zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen/verkaufen.

Aktiensplit: Der aktuelle Aktienbestand einer AG in eine größere/kleinere Zahl von Aktien aufgeteilt.

Aktionär: Ein Inhaber von Aktien einer Aktiengesellschaft (AG) und somit Miteigentümer an einem Unternehmen.

Aktiva: Hier sind alle Vermögenswerte eines Unternehmens verzeichnet. Diese werden nach dem Grad der Liquidität gegliedert.

Alpha: Steht führ den Mehrwert, den der Portfoliomanager gegenüber dem Markt erzielt.

Alte Aktien: Aktien werden so bezeichnet, wenn eine Aktiengesellschaft neue Aktien herausgegeben hat, die nicht voll dividendenberechtigt sind.

Alternative Investments: Anlagen die nicht zu klassischen Assetklassen gehören, wie z.B. Immobilien. Ein positive Alpha ist eine outperformace ein negatives Alpha eine underperformance.

American Stock Exchange (AMEX): Die Amerikanische Aktienbörse in New York ist die zweitgrößte nach dem New York Stock Exchange.

Amerikanische Option: Bei amerikanischen Optionen kann das Optionsrecht während der gesamten Handelszeit ausgeübt werden. Dies ist bei europäischen Optionen nicht der Fall.

Amtlicher Handel: Dieser Markt gehört den von der EU regulierten Marktsegmenten an den deutschen Börsen. Insbesondere unterliegen die Unternehmen einer strengen Publikationspflicht.

Analyste-Rating: Analysten bewerten Aktien und sprechen Handelsempfehlungen aus. Diese können je nach Größe des Analysten Einfluss auf den Kurs einer Aktie haben.

Angebot und Nachfrage: Unter „Angebot“ versteht man die reine Menge der zum Kauf angebotenen Produkte – bei uns eben meist Aktien. Das steht für die Verkäuferseite. Unter „Nachfrage“ finden wir die Gegenseite, also die Menge der Kaufgesuche. Das ist die Käuferseite.

Anlagegrenzen: Eine Grenze, bis zu denen Fondsmanager das verwaltete Vermögen eines Anlegers in bestimmte Wertpapierklassen investieren dürfen.

Anlagepolitik: Eine Festlegung aller Maßnahmen zur Gestaltung des Investmentvermögens eines Fonds durch das Management.

Anlagevermögen: Hier werden dauerhafte Vermögensgegenstände eines Unternehmens erfasst z. B. Maschinen oder Büroeinrichtungen.

Anleihe: Anleihen sind sowohl verzinsliche Wertpapiere und Rentenpapiere als auch Obligationen. Wenn du eine Anleihe erwirbst, gibst du dem Herausgeber der Anleihe einen Kredit. Für diesen Kredit bekommst du Zin-sen und in der Regel am Ende der definierten Laufzeit dein Kapital zurück.

Anleihearten: Anleihen werden z.B. in Staats und Unternehmensanleihen unterschieden. Natürlich kann man auch noch viel mehr unterscheiden.

Anleihenmarkt: Am Anleihemarkt findet der gesamte Handel mit Anleihen statt.

Anleihenrendite: Dies ist der (annulierte interne) Zins der Anleihe.

Annuitätsbonds (Annuitätsanleihen): Diese Art von Anleihen werden in festen Jahresbeträgen getilgt. Die Zahlung beinhaltet die Zinsen für das abgelaufene Jahr sowie den Tilgungsbetrag.

Anrechnungsverfahren: Ein Körperschaftsteuersystem, das ein Recht für den Aktionär begründete, die auf seine Dividende entfallene Körperschaftsteuer in vollem Umfang (Höhe von 9/16 der Dividende) auf seine Einkommensteuerschuld anzurechnen.

Anteile anderer Gesellschafter: Die Anteile anderer Gesellschafter werden in die Gewinn- und Verlustrechnung einbezogen aber sie sind auch auf der Passivseite der Bilanz vorhanden.

Anteilswert: Der Wert des Fondsvermögens geteilt durch die Zahl der insgesamt ausgegebenen Anteile zu einem bestimmten Stichtag.

Antizyklisches Anlageverhalten: Hier investieren Anleger gegen dem Markttrend. Sie nutzen Börsenhochs, um, Wertpapiere zu verkaufen und -tiefs, um diese zu kaufen.

Arbitrage: Der Anleger profitiert von unterschiedlichen Kursen an unterschiedlichen Börsen. Er kauft so günstig ein (Börse A) und verkauft teurer (Börse B).

AS-Fonds: Investmentfonds zur Altersvorsorge mit gesetzlicher Verankerung. Es wird vor Allem in Aktien und Immobilien investiert.

Asset Backed Securities (ABS): Vermögensbesicherte Wertpapiere sind finanzielle Vermögenswerte, denen ein Vermögenswertportfolio z. B. Autodarlehen als Sicherheit zugrunde liegt. Deutsch: Vermögensbesicherte Wertpapiere.

Asset-Allokation: Strategie, die auf ein ausgewogenes Risiko-Rendite Profil abzielt. Hier ist die Diversifizierung sehr wichtig.

B

Baisse: In einer Baisse sinken die Wertpapierkurse einzelner Marktbereiche oder des Gesamtmarktes über einen längeren Zeitraum. Die Baisse wird auch Bärenmarkt genannt.

Basiswert: Der Basiswert ist ein Gegenstand eines Termingeschäfts, Optionsscheins oder Optionskontrakts, in der Regel eine Aktie, Anleihe oder Währung.

Börse: Die Börse ist nichts anderes als ein virtueller Ort, an dem Kauf- und Verkaufsangebote über Vermittler zusammengebracht und durch diese nach festgelegten Regularien abgewickelt werden.
Anders ausgedrückt: Die Börse ist eine Handelsplattform. Das heißt, an ihr werden Wertpapiere wie beispielsweise Aktien zu festen Preisen gehandelt.

Börsenhandel lernen: Der Vermögensaufbau mit Aktien, ETFs und Co. ist als Teil der Geldanlage für dich unverzichtbar. Gerade in jungen Jahren mit einem jahrzehntelangen Anlagehorizont erzielst du hier die besten Renditen.
Außerdem bietet die Börse für jeden Anlegertyp ein angemessenes Finanzprodukt und die Möglichkeiten auf dem Börsenmarkt sind beinahe unendlich.

Branche: Branchen sind Wirtschafts- oder Geschäftszweige der Volkswirtschaft, die sich durch ihre Produkte voneinander unterscheiden. z.B. stellt die Automobilbranche Autos her.

Broker: Ein Broker ist ein Finanzdienstleister. Er ist für die Durchführung von Wertpapierordern von Anlegern (Brokerage) zuständig. Er kauft und verkauft Wertpapiere für dich an der Börse.

Bulle und Bär: Der Bulle steht für steigende Kurse an der Börse und der Bär für fallende Kurse.

C

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D

DAX: Im Deutschen Aktienindex (DAX) werden die 30 größten und umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands zusammengefasst.

Dispositionskredit: Ein Dispositionskredit ist ein Überziehungskredit; das heißt er ermöglicht es dem Anleger Geld zu leihen.

Dividende: Die Dividende ist der Anteil am Gewinn einer Aktiengesellschaft, den diese jedes Jahr an ihre Aktionäre auszahlt.

DOW: Im DOW Jones werden die 30 größten und umsatzstärksten Unternehmen Amerikas zusammengefasst. Die Handelszeiten sind von 15.30 Uhr bis 22.00 Uhr (europäischer Zeit). 

E

ETF: Ein ETF (Exchange-traded fund) ist ein an der Börse gehandelter passiver Investmentfonds. ETFs, auch Indexfonds genannt, zielen darauf ab den Index 1:1 abzubilden.

ETF-Sparplan: Ein ETF-Sparplan ist ein ETF (passiver Fonds), der jeden Monat eine bestimmte Anzahl bestimmter Aktien für den Anleger kauft.

F


Fonds: Ein Fonds (= Investmentfonds) legt das Geld vieler Anleger in unterschiedlichen Aktien an. Meist sind diese Aktien einer Richtung zuzuordnen, also einer Branche, einem Unternehmenszweig oder landesspezifisch. Wie das Geld angelegt wird, welche Aktien in welchen Zeiträumen ge- und verkauft werden, ist Aufgabe eines Fondsmanagers. Da dieser sich ständig um die Anlagen kümmert, spricht man bei dieser Anlageform immer von einem aktiv gemanagten Fonds.

Fonds Gebühren: Bei Investmentfonds fallen neben den normalen Konto- und Depotführungsgebühren jede Menge an Gebühren an.

Future: Futures sind standardisierte Termingeschäfte, die an einer Börse gehandelt werden. Es werden Objekte zu festen Vereinbarungen gehandelt. Futures grenzen sich von dem klassischen Terminmarkt ab, da sie keine flexible Gestaltung eines Einzelgeschäftes zulassen.

 

G

Geld sparen – Tipps: Hier erfährst du wie man am besten Geld spart! Verschiedene Strategien und Co.

H

Hauptversammlung: Die Hauptversammlung soll alle Aktionäre informieren, was im Unternehmen vor sich geht und wie es in Zukunft aussieht.

Hausse: Die Hausse ist eine lange Zeitspanne anhaltender zunehmender Kurse. Sie ist das Gegenteil der Baisse.

Hebelprodukte: Hebelprodukte sind Finanzprodukte die einen überproportionalen Gewinn oder Verlust ermöglichen, beispielsweise Optionsscheine. Sie sind sehr spekulativ.

I


Index: Ein Index ist eine Kennzahl. Diese gibt eine Entwicklung der im Index enthaltenen Unternehmen wieder. Es kann sich auch um einen Index handeln, der sich auf Branchen (Gesundheitsbranche, Künstliche Intelligenz …) bezieht oder länderspezifisch ist. Von allen Unternehmen wird dann der Durchschnitt berechnet – das ist dann der Index.

Inflation: Bei einer Inflation wird Geld im Lauf der Zeit weniger wert – es wird „entwertet“.

ISIN: Die ISIN ist die Abkürzung für „International Securities Identification Number“ und ist eine internationale Kennzahl zur eindeutigen Erkennung von Wertpapieren.

J

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K

KGVe: KGVe ist die Abkürzung für „Kurs-Gewinn-Verhältnis-Erwartung“. Als Kennziffer ist sie eine beliebte Möglichkeit, Aktien zu bewerten.

Kryptowährung: Eine Kryptowährung ist eine rein digitale Währung mit einem kryptografisch abgesicherten Zahlungssystem. Es ist eine virtuelle Währung, es gibt also keinen physischen Gegenwert. Die bekannteste Kryptowährung ist der Bitcoin.

L

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M

Marktkapitalisierung: Die Marktkapitalisierung ist der Marktwert eines Konzerns. Marktkapitalisierung = Anzahl der Aktien * Wert der Aktien. Die Marktkapitalisierung gibt also den Wert eines Unternehmens an, wie er quasi als Schätzung aller Aktionäre angenommen wird.

Musterdepot: Ein Musterdepot ist ein virtuelles Depot. Hier kannst du beliebig viele Wertpapiere wie in einem Spiel kaufen und verkaufen, ohne dass du echtes Geld verlierst. 

N

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O

Online-Depot: In deinem Online-Depot werden ausschließlich, deine Wertpapiere aufbewahrt. Zu jedem Kauf oder Verkauf erhältst du als Inhaber des Depots einen Transaktionsbeleg. Das sind die Gebühren, die du dem Broker für den Handel mit Wertpapieren zahlen musst.

Optionsschein: Optionsscheine sind Hebelprodukte, die du an der Börse kaufen kannst. Mit Optionsscheinen kannst du einen überproportionalen Gewinn machen (siehe Hebelprodukte). Optionsscheine sind oft auf Aktien abgerichtet.

P

Penny Stocks: Penny Stocks sind Aktien mit einem Basiswert unter einem Euro. Diesesind hochspekulativ, weil es hier eine hohe Gewinnchance aber auch eine
hohe Verlustchance gibt.

Q

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R

Rohstoffe: Ein Rohstoff ist eine aus der Natur gewonnene Ressource. Dies ist z.B. Gold. das du als Anleger an der Börse kaufen kannst und damit Gewinne wie Verluste erzielen kannst.

S

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T

Tagesgeldkonto: Das Tagesgeldkonto ist ein (immer seltener) verzinstes Konto. Du gibst der Bank Geld und bekommst dafür Zinsen.

TecDAX: Der TecDax ist ein Aktienindex, der 30 deutsche Technologie-Werte enthält. Es gibt ihn als Kursindex und als Performanceindex. Das amerikanische Pendant ist der Nasdaq.

U

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V

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W

Währung: Währungen wie der Euro (€) sind ebenfalls Börsenangebote, die du an der Börse erwerben kannst. Oft wird auch der Begriff Devisen verwendet, wenn von ausländischen Währungen die Rede ist.

Wertpapier: Ein Wertpapier ist ein nicht physisch vorhandenes Recht, dass meist mit regelmäßigen Erträgen aus Zinsen oder Dividenden verbunden ist. Ein Wertpapier ist z.B. eine Aktie oder ein ETF.

X

XETRA:  XETRA ist eine Börse, die an der Frankfurter Wertpapierbörse komplett elektronisch abläuft.

Y

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Z

Zertifikat: Ein Zertikat ist eine Schuldverschreibung eines Emmitenten.